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Veröffentlichungen des Kollegs und seiner Mitglieder


Nikolaus Marsch, Yoan Vilain, Mattias Wendel (Hrsg.) Französisches und Deutsches Verfassungsrecht - Ein Rechtsvergleich, Springer Verlag, 2015
Mit Beiträgen von Prof. Dr. Aurore Gaillet, Prof. Dr. Thomas Hochmann, Dr. Nikolaus Marsch, Yoan Vilain und Dr. Mattias Wendel.

Der Band entfaltet die Grundzüge des Verfassungsrechts in Deutschland und Frankreich im Wege des Rechtsvergleichs. Systematisch wird das institutionelle und materielle Verfassungsrecht beider Länder einschließlich der jeweiligen Kontextbedingungen erschlossen. Der fortlaufende Perspektivwechsel zwischen dem Recht diesseits und jenseits des Rheins lässt übergeordnete Problemlagen des modernen Verfassungsstaates erkennen und ermöglicht es zugleich, die verfassungsrechtlichen Lösungsstrategien kritisch zu hinterfragen. Das Buch wendet sich an alle, die sich im Zuge von Studium, Forschung, fachspezifischer Fremdsprachenausbildung oder Rechtspraxis in beiden Verfassungsordnungen reflektiert bewegen möchten und hierzu einen integrierten rechtsvergleichenden Zugang suchen, der mehr sein soll als eine separierte Darstellung der Rechtslage in beiden Staaten.

http://www.springer.com/la/book/9783642450525

Die Buchvorstellung (https://www.facebook.com/europeanlawschool/) durch Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann fand in Berlin am 28. Oktober 2015 statt. Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert, und sein französischer Amtskollege, Herr Jean-Marc Sauvé, sprachen jeweils ein Grußwort. Die Reden von Herrn Jean-Marc Sauvé finden Sie hier von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert finden sie hier.

Gérard Marcou/Johannes Masing (Hg.), Les autorités de régulations indépendantes, Société de législation comparée, Paris 2011
En Allemagne comme en France les autorités de régulation indépendantes sont en débat. Elles occupent une place de plus en plus importante dans l'organisation administrative et sont à l'origine d'un nombre croissant de décisions de grande portée juridique et économique. Le dialogue entre juristes allemands et français spécialistes du droit de la régulation met à jour les différences de conception doctrinale et de statut juridique entre les deux pays au sujet de cette nouvelle catégorie d'institutions administratives. Il montre aussi la nécessité de réviser les catégories et systématisations classiques pour tenir compte de la place qu'elles ont acquise dans l'ordre juridique.
http://www.legiscompare.com/IMG/pdf/bon_de_commande_vol_25.pdf

Johannes Masing/Gérard Marcou (Hg.), Unabhängige Regulierungsbehörden, Mohr Siebeck, Tübingen 2010. Hrsg. v. Johannes Masing u. Gérard Marcou unter redaktioneller Betreuung v. Anja Hauth, Richard Wiedemann, Vanessa Barbé u. Yoan Vilain

Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich ist die Diskussion um unabhängige Regulierungsbehörden von zunehmender politischer Bedeutung und mit grundlegenden organisationsrechtlichen Fragen behaftet. Dabei gestaltet sich die Behördenwirklichkeit in beiden Ländern grundverschieden und damit setzt das Problemverständnis in der jeweiligen Rechtsprechung und Rechtswissenschaft konzeptionell an unterschiedlichen Ausgangpunkten an. Die Autoren der hier gesammelten Beiträge arbeiten in dialogischer Auseinandersetzung auf der Grundlage eines länderübergreifenden Forschungsprojekts die deutsche und die französische Perspektive auf unabhängige Behörden auf, bringen diese einander näher und gelangen darüber zu einem vertieften Sachverständnis. Im Spannungsfeld von tatsächlicher und vermeintlicher "Unabhängigkeit" sowie grundlegenden Verfassungsprinzipien gilt die Aufmerksamkeit der Rechtfertigung ihrer Einrichtung, der demokratischen Legitimität und der rechtsstaatlichen Aufgabenbeschreibung dieses Behördenmodells ebenso wie ihrer strukturellen Rückbindung durch materielles und formelles Recht: Wie weit reichen eigenständige Gestaltungsbefugnisse unabhängiger Behörden? Können sie verwaltungsrechtliche Sanktionen aussprechen? Welche Art von Rechtschutz ist gegen ihre Entscheidungen statthaft? Warum spielt Artikel 6 EMRK in der französischen Auseinandersetzung mit unabhängigen Behörden eine herausragende Rolle und bleibt zugleich im deutschen Diskurs gänzlich unbeachtet? Antworten auf diese Fragen führen nicht zuletzt in verschiedene Traditionen, Grundkonzeptionen und Grundentscheidung des jeweiligen Verfassungsrechts.

(aus: http://www.mohr.de/rechtswissenschaft/fachgebiete/alle-buecher/buch/unabhaengige-regulierungsbehoerden.html)

David Capitant et Karl-Peter Sommermann (Hg.), Actualité du droit public comparé en France et en Allemagne, coll. de l'UMR de droit comparé, vol. 17, Société de législation comparée, Paris, 2009, 222 S.

Koordiniert von Yoan Vilain

Die Europäisierung des öffentlichen Rechts und die Annäherung der europäischen Rechtssysteme sind zwei zentrale Phänomene in der Entwicklung des französischen und des deutschen Rechtssystems. Diesen beiden Themen widmen sich die Beiträge dieses Sammelbands, die während der ersten beiden Treffen des deutsch-französischen Seminars im vergleichenden öffentlichen Recht (Paris 2006, Speyer 2007) vorgestellt wurden. Der Sammelband beginnt mit einer Studie über die Beziehungen zwischen dem Gemeinschaftsrecht und dem jeweiligen nationalen Verfassungsrecht, welche im Lichte der Rechtsprechungsentwicklungen in Frankreich und Deutschland herausgearbeitet wurden. Die darauf folgenden Beiträge betreffen die Frage nach der staatlichen Gebietsreform und insbesondere nach den Wirkungen der jüngsten und komplexen Föderalismusreform. Der nächste Teil beleuchtet die Rolle des Richters (gesetzlicher Richter, Verfassungsrichter). Jenseits deutlicher Unterschiede zwischen den beiden Gerichtssystemen lässt sich dabei der Einfluss, den das Europarecht und die Grundrechte auf diese Fragestellungen haben, ausmachen. Diese beiden letztgenannten Aspekte bilden den Mittelpunkt der Überlegungen des letzten Themenblocks.

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