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Maja Walter
Bielefeld / Paris 1


Projektbeschreibung - Lebenslauf - Veröffentlichungen

FORSCHUNGSPROJEKT

Strukturen verfassungsprozessualer Umbrüche am Beispiel der französischen question prioritaire de constitutionnalité

Die erst vor kurzem eingeführte Kontrollmöglichkeit des verkündeten Gesetzes durch die question prioritaire de constitutionnalité konstituiert den bislang deutlichsten Schritt einer Ablösung vom traditionellen französischen Legizentrismus.

Vor diesem Hintergrund wird zum einen nach den verfassungsrechtlichen wie rechtspolitischen Erklärungen gefragt, die zu diesem grundlegenden rechtskulturellen Wandel in Frankreich geführt haben.

Zum anderen gibt das aktuelle Beispiel der französischen Reform auch Anlass zu einer genaueren Betrachtung verfassungsprozessualer Umbrüche in einem darüber hinausgehenden Verständnis. Ausgehend von der These, dass die verfassungsgerichtliche Kontrolle des verkündeten Parlamentsgesetzes einen Indikator für den erreichten Status einer Verfassungsgerichtsbarkeit insgesamt darstellt, wird der Frage nachgegangen, ob sich am jüngsten Beispiel der französischen QPC bestimmte Strukturen von grundlegenden verfassungsprozessualen Umbrüchen rekonstruieren lassen, durch die zugleich verfassungsrechtliche Paradigmenwechsel in Erscheinung treten.

Die rechtsvergleichende Perspektive ermöglicht in dem hier untersuchten Feld aufzuzeigen, was solche Umbrüche sind und was Veränderungen im Einzelnen motiviert.

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LEBENSLAUF / POST-DOC TÄTIGKEITEN

Ausbildung
Seit 2010 : Promotionsstudium an der Universität Bielefeld; Thema: Struktur verfassungsprozessualer Umbrüche am Beispiel der französischen question prioritaire de constitutionnalité
2010 : Erstes Juristisches Examen am OLG Hamm
2006 - 2007 : Studium der Rechtswissenschaft an der Université Paris X - Nanterre
2005 - 2008 : Fachspezifische Fremdsprachenausbildung (FFA) Französisch
2004 - 2010 : Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld, Schwerpunktbereich "Öffentliches Wirtschaftsrecht in der Europäischen Union"

Berufserfahrung:
Seit 2010 : Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Franz C. Mayer, LL.M (Yale), Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtspolitik, Universität Bielefeld

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VERÖFFENTLICHUNGEN

- "Die Europarechtsfreundlichkeit des BVerfG nach dem Honeywell-Beschluss", Juristische Ausbildung [JURA] 2011, S. 532-542 (gemeinsam mit Prof. Dr. Franz C. Mayer, LL.M (Yale))

- "Integrationsgrenze Verfassungsidentität - Konzept und Kontrolle aus europäischer, deutscher und französischer Perspektive", Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Rechtsvergleichung [ZaöRV] 72 (2012), i.E.

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