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Thomas Hochmann
Paris


Projektbeschreibung - Lebenslauf - Veröffentlichungen

FORSCHUNGSPROJEKT

Die Leugnung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im vergleichenden Recht

Die Leugnung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Negationismus) stellt verschiedene juristische Probleme. Hauptfokusse dieser Arbeit sind die Beziehungen zwischen Meinungsfreiheit und Verbot dieser Äußerung, sowie die Konkretisierung der gesetzlichen Normen gegen Negationismus. Die juristischen Ordnung Deutschlands, Frankreichs, der Vereinteen Staaten, sowie der EMRK sind am meisten geforscht, mit ein paar Exkursus in Österreich und Kanada.

Die rechtsvergleichende Methodologie erlaubt es, eine Typologie der Meinungsfreiheitsbegrenzenden Normen einzuführen: Normen, die den Schutz einer Äußerung je nach ihren Modalitäten ändern (Meinungsäußerung oder Tatsachenbehauptung, wissenschaftliche Äußerung...); Normen, die die Bedeutung der Äußerung betreffen; Normen, die die Konsequenzen der Äußerung berücksichtigen. Die Aufgabe der Kontroll- und Konkretisierungsorganen ändert sich je nach der betroffenen Norm.

Die Besonderheit der leugnende Äußerung erlaubt es, eins tiefes Verständnis des juristischen Systems des Schutzes und der Begrenzung der Meinungsfreiheit zu erreichen, das uns weiter als die klassische Rechtsgutstheorie führen kann.

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LEBENSLAUF

AUSBILDUNG
Seit November 2004: Promotion an der Universität Paris 1 Panthéon Sorbonne (Prof. Dr. Dr. Otto Pfersmann).
Thema: Das Leugnen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im vergleichenden Recht.

Oktober 2003 - September 2004: Master (DEA) an der Sorbonne in Rechtsvergleichung des öffentlichen Rechtes der europäischen Staaten.
Thema: Unterrichtssprache und Schutz der Minderheitssprache (Südtirol - Kärnten - Burgenland).

Oktober 2002 - Juli 2003: Auslandsstudium an der Freie Universität Berlin (Sokrates-Programm): Maîtrise de Droit international (Hochschulabschluss).

Oktober 1999 - Juni 2002: Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Jean Moulin Lyon 3: D.E.U.G. de droit, Licence de droit. Diplom in Vergleichendem Recht (Wahlfach Deutsches Recht) des Edouard-Lambert-Instituts (Lyon).

BERUFSERFAHRUNGEN
Oktober 2007 - August 2009: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (ATER) an der Universität Paris 1 Panthéon Sorbonne (öffentliches Vertragsrecht, Recht der öffentlichen Sachen, öffentliches Wirtschaftsrecht, Recht der Daseinsvorsorge).

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VERÖFFENTLICHUNGEN

BEITRÄGE IN SAMMELBÄNDEN
Notice " Honneur des morts ", in Ph. DI FOLCO (dir.), Dictionnaire de la mort, Larousse, 2010 (à paraître).

L'exceptionnelle protection de la liberté d'expression aux Etats-Unis, in L. HENNEBEL et A. VAN WAEYENBERGE (dir.), L'exceptionnalisme américain et les droits de l'homme, Dalloz, 2009, pp. 149-197.

Notices " Freedom of Expression ", " Hate Speech " et " Holocaust Denial ", in Human Rights Encyclopedia.

AUFSÄTZE

Constitution et religion : analyse de la jurisprudence américaine relative au créationnisme, Revue française de droit constitutionnel, n° 80, 2009 (à paraître).

La protection de la réputation, Revue trimestrielle des droits de l'homme, n° 76, 2008, pp. 1157-1175.
Les limites à la liberté de l'" historien " en France et en Allemagne, Droit et Société, n° 69-70, 2008, pp. 527-548.

Le procès du Procès de Jean-Marie Le Pen, Revue de droit pénal et de criminologie, avril 2008, pp. 400-407.
Diffamation et fiction, Medialex, Revue suisse de droit de la communication, n° 1/2008, p. 56.

SONSTIGES
Fiction et liberté d'expression, Vox Poetica, 2009.

Caricature, blasphème et discours de haine, Ridiculosa, n° 15, 2008, pp. 45-56.


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